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Samstag, 18.08.2018

Sehenswertes aus dem Ruppiner Reiseland

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Kyritz

Druckvorschau der Liste aus Kyritz  Mit der Bahn nach Kyritz - Ein Service der Deutschen Bahn AG 

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Sage vom Ritter Bassewitz 

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16866 Kyritz

Die Stadt Kyritz soll im Jahre 1411 von dem mecklenburgischen Ritter Kurt von Bassewitz belagert worden sein. Die Kyritzer verteidigten sich aber tapfer und hüteten sorgfältig die Tore und Mauern. Da er ihnen so nichts anhaben konnte, nahm er seine Zuflucht zu einer List. Er ließ nämlich einen unterirdischen Gang graben, durch welchen er in die Stadt eindringen wollte. Da geschah es, dass ein schwerer Verbrecher, welchen die Kyritzer im Turm sitzen hatten, das unterirdische Wühlen hörte. Er ließ daher dem Bürgermeiser melden, dass er demselben wichtige Entdeckungen machen wolle, wenn ihm das Leben geschenkt werde. Als ihm dies versprochen wurde, erzählte er, was er gehört hatte und lieferte sofort den Beweis, dass er sich nicht geirrt habe. Er ließ sich eine Trommel bringen und streute Erbsen darauf. Da sahen alle, wie diese hin und her sprangen, was nur von der Erschütterung kommen konnte, welche die unterirdische Arbeit verursachte. Nun verfolgte man die Sache weiter und hieß die Bürgerschaft sich bereit halten. Es währte auch nicht lange, so kam Bassewitz plötzlich auf dem Markte aus der Erde hervor. Er soll die Richtung verfehlt haben und statt, wie er gewollt, in der Kirche, dort auf dem Markt herausgekommen sein. Nach hartem Kampfe wurde er nun gefangen und soll hernach mit seinem eigenen Schwerte enthauptet worden sein. Das Schwert und der Panzer des Ritters werden noch auf dem Rathaus aufbewahrt; zum Andenken an die Befreiung der Stadt aus dieser Gefahr. Man feiert noch alljährlich am Montage nach Invocavit das Bassewitzfest mit zweimaligem Gottesdienst und Gabenverteilung unter die Armen und die Schulkinder.